Über uns

VEREIN INTEGRATIVE KULTURARBEIT

Der gemeinnützige Verein Integrative Kulturarbeit wurde 2005 in Linz/OÖ gegründet mit dem Ziel, Kunst von Menschen mit Beeinträchtigung zu fördern und in möglichst umfassender Form einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Vorstand des Vereins setzt sich aus führenden Persönlichkeiten jener Institutionen in Oberösterreich zusammen, die sich der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung verschrieben haben: Caritas OÖ, Pro Mente OÖ, OÖ Diakoniewerk, Lebenshilfe OÖ und Institut Hartheim.

Die Aufgaben des Vereins lassen sich in zwei große Bereiche unterteilen: Während das Internationale Integrative Kulturfestival sicht:wechsel alle drei Jahre einen Einblick in die aktuelle Situation integrativer Kunst in Europa präsentiert, bietet die sicht:wechsel Plattform die Möglichkeit zu Weiterbildung, Austausch und Information speziell für die heimische inklusive Kunst- und Kultur-Szene.

SICHT:WECHSEL – DAS FESTIVAL

Das Internationale Integrative Kulturfestival sicht:wechsel hat erstmals 2007 unter der künstlerischen Leitung von Frau Prof. Elisabeth Braun in Linz in umfangreicher Form und mit großem Erfolg Kunst und Ästhetik von Menschen mit Beeinträchtigung einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Heimische Künstler*innen mit Beeinträchtigung erfuhren innerhalb des Festivals eine neue Wertschätzung ihrer zum Teil außerordentlichen künstlerischen Leistungen. Gastspiele international renommierter Theater- bzw. Tanzgruppen und Ensembles zeigten so etwas wie gelebte Utopien künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten und setzten damit wichtige Impulse für die Kulturarbeit vor Ort.

Im Kulturhauptstadtjahr 2009 wurde dieser erfolgreich eingeschlagene Weg in Zusammenarbeit mit Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas mit einem umfangreichen Programm fortgesetzt. Eingebettet in das offizielle Programm des Kulturhauptstadtjahres wurden schwerpunktmäßig internationale integrative Theater- und Tanzensembles sowie bildende Künstler*innen nach Linz eingeladen, um hier ihre innovativen Arbeitsweisen und Produktionen vorzustellen. Gleichzeitig wurde mit der Möglichkeit zur aktiven Teilnahme bzw. zu Fort- und Weiterbildung ein intensiver Austausch mit der Kunstszene vor Ort gefördert, der einen künstlerischen Dialog entstehen ließ und die Kulturarbeit vor Ort entscheidend prägte. sicht:wechsel´09 erstreckte sich über das gesamte Jahr 2009 und machte damit erstmals Kunst von Menschen mit Beeinträchtigung zum selbstverständlichen Teil des alltäglichen Kulturprogramms in Oberösterreich.

2012 fand die dritte Ausgabe des Festivals sicht:wechsel statt. Sieben Tage lang zeigten Theater-, Tanz- und Musikensembles aus insgesamt sechs Nationen ihre teilweise preisgekrönten Produktionen. Vier unterschiedliche Ausstellungen bildender Künstler*innen mit Beeinträchtigung, ein umfangreiches Filmprogramm sowie Workshops und integrative Führungen durch die Kulturinstitutionen der Stadt rundeten das vielfältige Programm von sicht:wechsel´12 ab. Höhepunkt war die Präsentation des Maskentheaterspektakels DOXCity – Ballhaus Linz mit über 30 Mitwirkenden, das schon lange im Vorfeld und während des Festivals erarbeitet wurde.

Das Festival sicht:wechsel´16 war eines der erfolgreichsten bisher: Über 6.000 begeisterte Besucher*innen erfreuten sich an den großartigen Theater- und Tanzproduktionen der heimischen und internationalen Ensembles. Auch bei diesem Festival stand eine sicht:wechsel Eigenproduktion im Mittelpunkt des umfangreichen Programms: HighMadLand in der Regie von Wolf Junger. Mit diesem Festival verabschiedete sich die langjährige künstlerische Leiterin, Frau Prof. Elisabeth Braun in den wohlverdienten Ruhestand.

Das Festival sicht:wechsel´19 fand von 3. – 7. Juni statt und stand unter dem Motto  „Aufbruch in ein neues Selbstbewusstsein“. Erstmals war Alfred Rauch auch für die Programmierung des künstlerischen Festivalprogramms verantwortlich. Neben den Gastspielen internationaler und heimischer Ensembles und Künstler*innen begeisterten vor allem auch die zahlreichen Aktivitäten im öffentlichen Raum. Darunter fünf Ausstellungen, bei denen sich fünf Kunstwerkstätten aus Oberösterreich einer breiten Öffentlichkeit präsentieren konnten.

SICHT:WECHSEL – DIE PLATTFORM

Zwischen den Festivals widmet sich die sicht:wechsel Plattform hauptsächlich folgenden Bereichen:

  • Durch die Schaffung von Fortbildungsangeboten und Vertiefung der Impulse aus den Festivals soll die künstlerische Weiterqualifizierung heimischer Künstler*innen mit Beeinträchtigung gefördert und dabei neue künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten entdeckt werden.
  • Mit dem Ausbau internationaler Kontakte und länderübergreifender Zusammenarbeit mit Best-Practice-Modellen aus der Arbeit mit Künstler*innen mit Beeinträchtigung sollen künstlerische Kooperationen und Vernetzung von heimischen und internationalen Künstler*innen und Ensembles unterschiedlicher Kunstsparten und Institutionen angeregt und unterstützt werden.
  • Ein großes Anliegen von sicht:wechsel ist weiters der Ausbau der Möglichkeiten der aktiven Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen für Menschen mit Beeinträchtigung.
  • Arbeitsgruppen und Gesprächskreise zu wichtigen kulturpolitischen Themen runden das vielfältige Programm ab.

 

VEREINSVORSTAND (seit 7.2.2020)
Obmann: Mag. Stefan Pimmingstorfer – Caritas für Menschen mit Behinderungen
Kassier: Mag. Gerhard Bereitenberger – Diakonie OÖ
Schriftführer: Mag. Gerhard Scheinast – Lebenshilfe OÖ
Ohne Funktion: Mag.a Sandra Wiesinger – Institut Hartheim

Ohne Funktion: Mag. Eckart Sonnleitner – Pro mente OÖ

Vereinsvorstand mit scheidender Obfrau Dr. Gertraud Assmann und neuem Obmann Mag. Stefan Pimmingstorfer (Mitte)

Ehrenmitglieder:
Univ. Prof. Prim. Dr. Werner Schöny (Obmann von 2005 – 2017)
Dr. Gertraud Assman (Obfrau von 2017 – 2020)

Vereinsmitglieder und Beiräte:
Karl Grabenberger, MAB – assista
Iris Hanousek-Mader – OÖ Diakoniewerk
Lothar Pühringer – Lebenshilfe OÖ (Beiratssprecher)
Ingrid Gruber-Seiberl – Die Schrägen Vögel
LA Ulrike Schwarz – Elternvertretung
Theresia Klaffenböck – Caritas für Menschen mit Behinderungen OÖ
Mag. Martina Kornfehl – OÖ Diakoniewerk
Mag. Markus Neuhauser – miteinander GmbH
Mag. Edith Zankl – Volkshilfe lebensART GmbH
Dr. Thomas Binder-Reisinger – Schule für Sozialberufe der Caritas OÖ
Dr. Wolfgang Schwaiger – Gesellschaft für Soziale Initiativen
Sabine Zeller – Caritas für Menschen mit Behinderungen OÖ
Christoph Gerstl – assista Medienlabor (Karenzvertretung von Elisabeth Zach)

Vereinsadresse
Stifterstraße 31
4020 Linz
Tel: +43 (0)732/ 60 23 55
Mobil: +43 (0)664/ 20 24 9 25
Mail: office(at)www.sicht-wechsel.at
Home: www.sicht-wechsel.at

ZVR: 37 22 14 035
Bankverbindung
HYPO OÖ  IBAN: AT80 5400 0000 1400 8254 BIC: OBLAAT2L  lautend auf: Integrative Kulturarbeit


sicht:wechsel LEITUNG

Alfred Rauch 3 komprimiert

KÜNSTLERISCHE UND ORGANISATORISCHE LEITUNG
GESCHÄFTSFÜHRUNG

Alfred Rauch

Künstlerische Tätigkeit
Sänger und Schauspieler u.a. an folgenden Theatern: Landestheater Linz, Landestheater Salzburg, Opernhaus Graz, Schauspielhaus Wien, Kammeroper Wien, Ronacher Wien, Stadttheater Klagenfurt, Kreuzgangfestspiele Feuchtwangen/D, Musicalsommer Amstetten;

Kulturmanagement-Tätigkeit
1999 – 2003 Leitung der SOMMERTHEATERTAGE an der GRENZLANDBÜHNE Leopoldschlag/O.Ö
Geschäftsführer und Leiter der LANGEN NACHT DER BÜHNEN in Linz seit 2010
Geschäftsführer und organisatorischer Leiter des Vereins theater@work mit freien Theaterproduktionen im Raum Linz.
Organisation der Konzertreihe AK CLASSICS im Brucknerhaus Linz
Produktionsleitung beim Intern. Theaterfestival SCHÄXPIR 2002 – 2013
Geschäftsführer und Leiter der OÖ. Schultheaterwoche ZÜNDSTOFF 2001 – 2010

Bühnenkunstpeis des Landes Oberösterreich (2002)

Kontakt: office@sicht-wechsel.at

 

Humanitätsmedaille an Frau Prof. Elisabeth Braun

Prof. E. Braun mit Birgit Gerstorfer

Anläßlich der Eröffnung des Festivals sicht:wechsel  2019 im Linzer Musiktheater wurde der langjährigen künstlerischen Leiterin des Festivals, Frau Prof. Elisabeth Braun von Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer die Humanitätsmedaille des Landes OÖ verliehen. Wir gratulieren Frau Prof. Braun ganz herzlich zu dieser verdienstvollen Auszeichnung und bedanken uns für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr nie enden wollendes Engagement für die Kunst von Menschen mit Beeinträchtigung.